Der neue Quietscheenten Kalender von Anne Richter im DINA 4 Format ist erhältlich

Quietscheenten weltweit

Der Quietscheenten-Kalender 2017 von Anne Richter ist endlich da!
Jetzt online bestellen oder in Berlin direkt vor Ort erwerben.


Der neue Quietscheenten Kalender von Anne Richter im DINA 4 Format ist erhältlich für 19,95 Euro


INFO


Der Quietscheenten-weltweit Kalender 2017 ist ein Wandkalender im Format DIN A4 mit 14 Seiten Umfang, Spiralbindung und kostet € 19,95 inkl. MwSt.


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--> CAFÉ BLENA Pestalozzistr. 88 B in Berlin-Charlottenburg.
--> HEAVEN'S CAKE KONDITOREI Ferdinandstraße 31 in Berlin-Lichterfelde
--> BEAUTY HAARHAUS Berliner Str. 160 in Berlin-Schöneberg
--> KULTURKAUFHAUS DUSSMANN Friedrichstr. 90 in Berlin-Mitte

Infos zu den einzelnen Monatsfotos


Januar Der Lietzensee ist ein wunderschöner See mitten in Berlin, nahe dem Kurfürstendamm. Ludmilla geht das ganze Jahr gern an ihm spazieren.


Februar Ayse sah ich auf dem Catwalk, als ich im Rahmen einer Kappadokienrundreise in den Genuss dieser Modenschau kam.


März Das Schloß Drottningholm liegt einige Kilometer von Stockholm entfernt und ist der Wohnsitz der königlichen Familie. Es liegt am Wasser und ist dadurch gut mit einem Ausflugsdampfer zu erreichen und kann zum Teil besichtigt werden. Im Sommer kann man auch das sehenswerte - in einem Nebengebäude befindliche – Hoftheater mit seiner uralten Bühnentechnik bestaunen. Der riesige Park ist für jeden zugänglich, nur direkt am Schloß ist ein Teil für die Öffentlichkeit gesperrt. Jördis sitzt auf einem Pfosten der Absperrung.


April Der berühmteste Hase bei der Arbeit im Berliner Tiergarten


Mai Der Frühling ist in Teilen Hollands sehr bunt, kilometerweit gibt es Tulpenfelder, in allen möglichen Farben. Erstaunt war ich, als ich sah, dass sie mit einer Art Minimähdrescher abgemäht werden. Da wurde mir erst klar, dass es, vom rein wirtschaftlichen Standpunkt aus, oft nicht um Schnittblumen, sondern um die Knollen geht, die sich erst durch das Blühen richtig entwickeln und später in den Verkauf kommen. Genauso ist es bei den Narzissen und Hyazinthen, die etwas früher als die Tulpen blühen. Wo die Hyazinten blühen, duftet die ganze Gegend stark nach ihnen, das ist nahezu berauschend, Floortje genießt es sehr.


Die Tulpen wurden gemäht, die Hyazinthen durften noch weiter duften

Juni In der Mythologie Norwegens, Schwedens, Finnlands und Dänemarks kommen Trolle vor. Besonders Menschen in Island glauben noch an sie und die offizielle Elfenbeauftrage ist auch für die Trolle zuständig und achtet darauf, dass z.B. keine Straßen durch Trollterritorien gebaut werden. Die Norweger sind da nicht ganz so konsequent, so dass die spektakuläre Straße Trollstigen (Trollleiter) bereits 1936 gebaut werden konnte. Den nachtaktiven Trollen begegnet man selten (ich hatte allerdings das Glück!), aber ein offizielles Straßenverkehrsschild zeigt, dass sie durchaus da sind und man auf sie achten muss.


Juli Der Place des la Concorde ist der größte Platz in Paris und voller Sehenswürdigkeiten. Moniques Lieblingsstelle ist der Brunnen „Fontaine des Mers".


August Im Norden Norwegens, Schwedens und Finnlands begegnet man häufig Rentieren. Sie sind halbwild und gehören Menschen aus dem Volk der Samen. Die Tiere treten meistens in kleinen Rudeln auf, manchmal bewegen sie sich auch auf der Straße. Angst vor Autos zeigen sie selten, mitunter trotten sie gemächlich vor einem her und lassen sich auch durch Hupen nicht aus der Ruhe bringen. Auch von Radfahrern lassen sie sich kaum stören, aber sobald ein Mensch zu Fuß unterwegs ist, sind sie blitzartig weg. Folglich kann man Rentiere aus dem Auto heraus sehr gut fotografieren, außerhalb des Wagens stehend gelingt es eher nicht. Mikko aus Finnland steht vor einigen seiner einen Sicherheitsabstand haltenden Rentiere. Die folgenden Fotos entstanden in Norwegen:

Autos bringen Rentiere kaum aus der Ruhe

In der Langsamkeit liegt die Kraft
Bitte 500 m unauffällig folgen

Stopp, ich muss etwas verschnaufen

September Das Haus im Hintergrund in Schonach ist kein Schwarzwaldhaus mit einer Uhr dran, sondern das Haus ist die Uhr. Man kann sie von innen besichtigen und über das riesige Werk staunen. Natürlich geht sie genau, dass die Uhr des Quietscheenterichs fast die gleiche Zeit anzeigt, ist reiner Zufall.


Oktober Potsdam mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten ist immer wieder schön und man muss schon gut zu Fuss sein, um alles zu erlaufen, halt wie die flotte Lotte.


November Mandawa ist eine Kleinstadt im Nordosten Rajasthans in Indien. Hauptattraktion sind die überreich mit Malereien verzierten Kaufmannspaläste, die um 1900 entstanden, als die Stadt durch den aufkommenden Karawanenhandel zu Reichtum gelang. Viele dieser Häuser wurden zu Hotels umgebaut. Als wir im Castle Mandawa Hotel ankamen, wurde gerade eine Hochzeit vorbereitet, eine kleine, mit „nur“ 600 Gästen. Wir wurden spontan eingeladen und warteten am Abend mit den anderen Gästen auf den Einzug des Bräutigams, der vor den Toren des Hotels sehr lange um die Mitgift der Braut verhandelte, was natürlich nur noch pro forma geschah, denn die Verhandlungen hatten bereits Monate vorher stattgefunden. Schließlich ritt der Bräutigam hoch zu Ross ein und die Braut wurde von ihrem Platz an einem Fenster im obersten Stockwerk erlöst und dem Bräutigam zugeführt. Alles wurde von 2 Kameras, die an riesigen Schwenkarmen befestigt waren und den ganzen Innenhof erfassten, gefilmt, zusätzlich filmte eine Kameradrohne. Es ist nahezu unmöglich, diese Feier zu beschreiben, mit seinen Ritualen, seinem unglaublich vielfältigem und riesigem Buffet und der Discomusik, nach der total seriös wirkende Inder in tradioneller Kleidung oder im westlichem Anzug und sehr elegant gekleidete Inderinnen total ausgeflippt tanzten. Auch Shantabai tanzte in ihrem allseits bewunderten Outfit eifrig mit.


Dezember Aus dem wunderschönen Great Smoky Mountains Nationalpark kommend, landete ich völlig überrascht in Pigeon Forge, das 1986 von der ehemaligen Country-Sängerin Dolly Parton, nach dem Vorbild des sich in der Nähe befindenden Gatlinburgs, gegründet wurde. Pigeon F. ist eigentlich kein Ort, sondern nur ein mehrspuriger Highway, an dem sich beidseitig kilometerweit sehr ausgefallende Attraktionen, Hotels, ein riesiges Outlet-Center uvm. befinden. Die neueste Attraktion war der kürzlich eröffnete Nachbau der Titanic, die Berglandschaft hinter dem „Schiff“ irritierte mich allerdings etwas. Die 24 $ Eintritt waren heftig, haben aber gelohnt. Umsonst dagegen kann man in das Weihnachtsparadies. Unglaublich, was es da alles so gibt, was Fest bzw. den Baum verschönern soll. Weihnachtsstimmung stellte sich bei mir bei 32° mitten im Mai allerdings nicht wirklich ein, Molly dagegen genoss ihren Auftritt mit Baum, Santa Claus, Rudolf dem Rentier u.a.


Titel / Umschlag Antje in Kinderdijk/Holland




Wie ich auf Quietscheenten kam


Vor einigen Jahren war ich länger krank, deshalb übernahm eine neue Kollegin meine Vertretung. Mit ihr arbeitete ich nicht nur nach meiner Genesung perfekt zusammen, es entwickelte sich auch sehr schnell eine intensive Freundschaft zwischen uns. In ihrem Bad standen einige Quietscheenten und als die Adventszeit kam, beschloss ich, ihre Sammlung zu erweitern. Es sollten aber keine gekauften Motiventen sein, sondern individuell für sie gestaltete. Folglich saß ich jeden Abend zu Hause und bastelte eine Adventskalender-Ente für den kommenden Tag, anfangs noch mit dem Vorhaben sie ausziehen zu können, schließlich sollte auch das Baden mit ihnen möglich sein, später kam ich davon ab, weil es zu aufwändig wurde, da meine Ideen für die Kostümierungen immer detaillierter und komplizierter wurden. Beim Gestalten jeder Ente entwickelte ich mindestens die Ideen für zwei weitere und da ich mich oft nicht entscheiden konnte, welche Idee ich umsetzen wollte, verwirklichte ich beide, was zur Folge hatte, dass meine Freundin bis fast ins neue Jahr die tägliche Adventskalender-Schachtel mit Quietscheente erhielt.

Wie es zu Quietscheenten-weltweit kam


Im Badezimmer meiner Freundin tummelten sich bald viele, viele Quietscheenten und es wurden immer mehr. Meine Freundin sagte mir irgendwann, dass sie weitere Enten nur unterbringen könnte, wenn sie vorhandene entsorgen würde, was sie aber nicht wollte. Also musste ich mir etwas Neues einfallen lassen, denn das Enten basteln wollte ich nicht aufgeben. Ich bastelte weiter, fotografierte die Enten und Weihnachten 2009 bekam meine Freundin den ersten Quietscheenten-Kalender, für einen Kalender findet sich immer ein Platz, dachte ich. Anfangs fotografierte ich die Enten auf meinem Küchentisch, gestaltete Szenen mit ihnen, was natürlich nicht sehr abwechslungsreich und begrenzt war, deshalb nahm ich sie bald mit auf Reisen. Meine Freundin freut sich jedes Jahr über den neuen Kalender, es hat sie allerdings einige Jahre Überredungskunst gekostet, ehe ich den ersten Kalender veröffentlichte.
Die erste mitreisende Ente verschlug es in den hohen Norden

Wie reist es sich mit Quietscheenten?



Quietscheenten zu fotografierern erfordert viel Einsatz und manchmal auch
Leidensfähigkeit bzw. Kälteresistenz
Es ist für mich oft schlafraubend, denn die meisten Enten entstehen nachts im Hotelzimmer, da ich es oft trotz guter Vorsätze nicht schaffe, sie vor den Reisen fertigzustellen. Jeden Abend soll eine fertig werden, damit ich für die Ziele des kommenden Tages eine neue Ente habe, denn ich wechsele fast jeden Tag Ort und Quartier. Das umfangreiche Material nehme ich von zu Hause mit, ergänze es oft unterwegs, denn ich komme weltweit an keinem Laden mehr vorbei, in dem evtl. etwas Passendes für meine Enten zu finden sein könnte.

Reisen mit Quietscheenten ist sehr kontaktfördernd! Selten findet sich der ideale Platz, um die Enten optimal vor den gewünschten Hintergrund zu stellen, deshalb habe ich die Enten immer in der Hand. Vermutlich sehe ich etwas schräg aus, wenn ich die Ente, in der linken Hand des ausgestreckten Armes haltend, mit der rechten Hand fotografiere. Viele Menschen kommen auf mich zu und fragen, was ich da so mache, bieten mir auch oft an, die Ente für mich zu halten. Ich freue mich über diese Angebote, muss sie aber leider immer ablehnen, da die Enten auf eine bestimmte Weise gehalten werden müssen, die ich auf die Schnelle nicht erklären kann. In Nürnberg vor der Burg z.B. näherte sich mir ein älteres Paar, fragend schauend, was ich da wohl so treibe. Schießlich sprachen sie mich an und reagierten ganz begeistert, als ich ihnen von dem in Arbeit befindlichen Kalender erzählte. Sie boten mir an, eine meiner Enten auf ihre in einer Woche geplante Reise nach China mitzunehmen, um sie dort für mich zu fotografieren. Es ist toll, von wildfremden Menschen so ein Angebot zu erhalten, ich musste es aber dankend ablehnen. Bis jetzt hatte ich nur positive Begegnungen, es hat sich bisher auch noch keiner besorgt über meinen Geisteszustand geäußert.

Weltweit reagieren asiatische Reisegruppen immer auf die gleiche Weise auf die Enten: Sie bilden kichernd und laut diskutierend einen Ring um mich und wollen alle die jeweilige Ente fotografieren, möglichst als Selfie.

Ein Rätsel ist mir nach wie vor das Verhalten der Inder: Besonders Männer reagierten auf jede Ente, die ich in der Hand hielt und sie entdeckten jede, selbst wenn ich sie in der Handmulde am hängendem Arm dicht am Körper trug. Sie vergassen an der Ampel bei grün weiterzufahren, stoppten gar ihre Mopeds neben mir, um fasziniert zu schauen. Die fliegenden Händler vor den verschiedenen Sehenwürdigkeiten boten mir regelmäßig an, sie gegen etwas aus ihrem Sortiment, z.B. ein kleines Marmorschachspiel, zu tauschen. Einige boten mir sogar ihre ganze Ware an. Ich lernte, die Enten tief in meine Tasche zu stecken und nur ganz kurz zum Fotografieren rauszuholen, da ich sonst von einer Traube von Menschen umringt war und nicht weiter kam.

Reisen ohne Ente geht gar nicht mehr


Ohne Enten unterwegs zu sein, kann ich mir momentan schlecht vorstellen. Ich bin bisher sehr viel weltweit gereist, es ist für mich nichts Ungewöhnliches mehr unterwegs zu sein, aber durch die Enten hat sich das Reisen verändert, wurde um neue Aspekte bereichert, so überlege ich z.B. schon lange vorher, wo und wie ich eine Ente fotografieren könnte, möglichst in einer dem Land entsprechenden Kleidung, das macht mir viel Freude.

Quietscheenten sind immer dabei,
hier vor dem angerichteten Mahl vor
Gripsholm

Das Beste zum Schluss


Übrigens, vor etwa 3 Jahren hat mir meine Freundin erzählt, sie hätte eigentlich nie Quietscheenten gesammelt, die bei ihr anfangs im Bad standen, waren nur dort, weil sie sie als Werbegeschenke erhalten hatte …...

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Marianne Richter
Pestalozzistr. 88 B
10625 Berlin
info@quietscheenten-weltweit.de

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Stand: September 2016
Die Quietscheenten von Anne Richter sind immer auf Reisen mit dabei